Freizeit
Radtour Rund um den Knoten
Streckenbeschreibung
Bei der von mir bevorzugten Fahrtrichtung und dem Einstiegspunkt Parkplatz am „Penny-Markt“ in Mademühlen, startet die Tour leicht ansteigend auf der Autostraße in Richtung Oberrod. Vorbei am Ortsausgangsschild von Mademühlen geht es gleich danach links ab auf die schmale geteerte Straße „Am Schützenhaus“, die leicht aufwärts weiter zur Höhe mit den Windkraftanlagen führt. Von dort leicht bergab geradeaus und dann mit einer Linkskurve leicht ansteigend zum Wald und dem dort gelegenen Platz des Modell-Flugsportclubs Mademühlen.
Ausblick zur Burgruine Merenberg
Der Teerbelag endet und geht in einen befestigten Waldweg mit teilweise lockerem Splittbelag über. Der ebene oder nur sanft steigende Weg durch den Nadelwald passiert geradeaus die Abzweigung zum Adolf-Weiss-Denkmal (Weiss war ein Heimatdichter aus Mademühlen, der 1913 den Westerwälder Gruß "Hui!", "Wäller?", "Allemol!" kreierte.
Kurze, leichte Steigungen wechseln mit abwärts ziehenden Wegstrecken, auf denen man wegen des lockeren und etwas holprigen Wegebelags etwas Vorsicht walten lassen sollte. Nach einer Bodenwelle zweigt die Radstrecke schräg nach rechts ab (der Radweg R 8 verläuft weiter geradeaus) und es wird der 1993 angelegte Rastplatz „Stiftungswald Knoten“ erreicht, ca. 4 km ab Rehe.
Mit dem Rastplatz und der dort aufgestellten Tafel wird an die Aufforstungsarbeiten erinnert, die, nach dem Durchzug des Orkans „Wiebke“, der in der Nacht vom 28.02./01.03.1990 ein Drittel des Waldes der Gemeinde Mengerskirchen zerstörte, in den vernichteten Forsten vorgenommen worden sind und die mit erheblichen Spenden der Bevölkerung, von Firmen und einheimischen Betrieben erfolgten.
Im Verlauf dieser Arbeiten mussten 133 Hektar Windwurfflächen geräumt und Neuanpflanzungen durchgeführt werden. Der zuvor das Landschaftsbild bestimmende Nadelwald wurde bei der Neuanpflanzung überwiegend durch Laub-/Mischwald ersetzt.
Rund um den Knoten, vor Mittelhofen
Vom Rastplatz „Stiftungswald Knoten“ geht es wieder eine längere, sanft abfallende Strecke mit lockerer Sand-, Steine-, Splittdecke weiter. Es wird eine Schutzhütte passiert und nach sanftem Auf und Ab trifft die Radstrecke dann auf die Landstraße L 3281 am Parkplatz „Buchwald“.
Hier verweist der Pfeil des Radrundwegs nach links, die Landstraße bergab. Wir folgen der Landstraße jedoch nur für etwa 200 m, vor uns liegt in der Talsenke Mengerskirchen, wir aber biegen nach rechts ab. Der geteerte Weg führt leicht bergab, an einem landwirtschaftlichen Betrieb geht es scharf nach links und mit ebener Wegführung wird dann im Außenbereich von Mengerskirchen eine Ortsstraße erreicht. Dieser folgen wir wenige Meter, bis zu der nach rechts und bergab führenden „Neunkircher Straße“. Diese führt uns in den Talgrund, wo wir einen Zulauf zum Seeweiher überqueren. Wir folgen der schmalen geteerten Straße durch die Wiesen und ein kurzes Stück aufwärts zum Waldrand, wo der Weg unter den Bäumen geradeaus weiter führt.
Abstecher zum Seeweiher.
Unmittelbar hinter dem Waldrand zweigt ein Weg nach links ab, über den nach ca. 1,5 km der
Seeweiher mit Campingplatz, Gaststätte, Liegewiese und Bademöglichkeit zu erreichen ist
(Eintritt für Liegewiese und Badestrand). Dazu geht es entlang des Waldrandes, dann am
ersten Haus der Siedlung einen schmalen Weg links abwärts und weiter über die Straßen
der Feriensiedlung (Ginsterweg, Lupinenweg) zum See. Die Rückkehr zum Radweg erfolgt
über die gleiche Strecke.
Der mit Feinsplitt befestigte Waldweg führt erst leicht bergan, dann leicht abfallend und anschließend eben zu einer Wegteilung an der wir nach rechts einschwenken. Der Weg führt nun fast eben durch lichten Laub- und Nadelwaldbestand und biegt nach ca. 300 m an einer Kreuzung nach links ab, leicht ansteigend.
An der Wendelinuskapelle
Dort wo der Weg aus dem Wald tritt, besteht rechts ein kleiner Waldparkplatz mit einer Übersichtskarte des Radwegs „Rund um den Knoten“. Vor uns liegt offenes Wiesengelände und die Häuser von Mittelhofen. Der Radweg zieht abwärts und trifft auf die Kreisstraße K 50, auf der wir nach rechts zum Elsoffer Ortsteil Mittelhofen (ca. 500 m) fahren.
Unmittelbar hinter dem Ortseingangsschild leitet die Radwegbeschilderung nach links von der Kreisstraße ab in den „Mühlenweg“ von Mittelhofen. An der Brücke über den Lasterbach queren wir die Ortsdurchgangsstraße, ein kurzes Stück in die „Mittelstraße“ und gleich darauf nach links in die Straße „In der Schlenk“. Es folgt ein Anstieg, dann ein ebenes Wegestück. Von der Höhe ist das nächste Ziel, der Ortsteil Westernohe der Verbandsgemeinde Rennerod, zu sehen und das schmale geteerte Sträßchen bringt uns abwärts dorthin. Die Ortsstraße bringt uns zur Hauptstraße, gegenüber der Gemeindekirche.
Auf der Hauptstraße fahren wir ein kurzes Stück nach rechts und biegen dann nach links in die Waldstraße ein. Hier beginnt die längste Steigungsstrecke der Tour über eine Länge von mehr als 2 km.
Die Waldstraße führt mit ständigem Anstieg durch den gesamten Ort zu den letzten Häusern der Ortschaft und dort zum Waldrand. Hier verflacht sich der Anstieg, es geht aber weiterhin stetig bergauf. In einer Rechtskurve liegt der „Wanderparkplatz Westernohe“, wo der Anstieg aber auch schon fast geschafft ist, und auch der nächste Rastplatz bei der Wendelinuskapelle ist nur noch einige Minuten entfernt. Vorher tritt der Weg aus dem Wald, hier endet auch der Teerbelag, die Wegstrecke führt über eine Wiese zwischen zwei Waldstücken geradeaus und neigt sich dann wieder abwärts.
Rechts befindet sich hinter dem schmalen Waldstreifen eine Wiesenfläche, auf der Zeltlager der Pfadfinder stattfinden. Am Wegrand wurde eine Wetterschutzhütte aufgestellt und dort zweigt unser Weiterweg nach links ab, rechts ein Teil der „Wacholderheide“. Von hier sind es noch ca. 500 m zur schön gelegenen Wendelinuskapelle.
Mit der Errichtung einer kleinen Kapelle bzw. eines Bildstocks zu Ehren des heiligen Wendelins, dem Schutzheiligen der Herden und Hirten, löste 1887 hier Johann Gerz ein Gelöbnis ein. 1933 vergrößerte sein Sohn Johannes die Kapelle, die damit ihr heutiges Aussehen erhielt. 1987 wurde die Kapelle umfassend renoviert.
Der Weg führt abwärts nun in Richtung Rennerod, am Ende der Gefällstrecke nach rechts und dann am Waldrand wieder links. Von dem kurzen ebenen Wegstück sind wieder weite Blicke über das Land möglich. Dann wird die Ortschaft Rennerod sichtbar und auf einer Teerdecke rollen wir abwärts in Richtung der Verbandsgemeinde. Der Ort wird jedoch nicht erreicht, da schon nach ca. 300 m Abwärtsfahrt die Beschilderung des Radwegs auf einen im spitzen Winkel nach rechts abzweigenden Weg verweist, der leicht zu übersehen ist. Es werden landwirtschaftliche Gebäude passiert, dann leitet die Strecke leicht aufwärts zum Waldrand, wo sich ein kleiner Parkplatz befindet. Die Radstrecke führt hier eben nach links zwischen Weideflächen und Waldrand weiter. An einer Abzweigung behalten wir die Richtung geradeaus bei und stoßen dann auf eine Schranke „Militärischer Sicherheitsbereich“, wo unser Fahrweg rechts abbiegt.
Ab hier verläuft der Radweg auf der Trasse einer ehemaligen Bahnstrecke zwischen Rennerod und Rehe und entsprechend eben zieht sich die gut ausgebaute Radstrecke nun rechts des militärischen Sicherheitsbereichs entlang. Im Verlauf dieses Weges passieren wir eine Wetterschutzhütte und bald darauf ein Schild, das auf die Höhe von 563,5 m und den Verlauf der Wasserscheide von Dill und Lahn hinweist. Die Richtung wird geradeaus beibehalten und bald taucht vor uns erneut eine Schutzhütte auf. Unser Weg führt auf diese Schutzhütte und vorbei an deren rechten Seite geradeaus weiter.
Abstecher 1 zur Krombachtalsperre
Wer einen Abstecher zur Krombachtalsperre plant, biegt etwa 200 m vor der
Schutzhütte rechts ab in den Wald. Dieses Wegstück lässt sich nicht mehr
ganz so komfortabel befahren wie der vorige Wegeabschnitt, ist aber
trotzdem gut zu bewältigen. Die Strecke führt auch nur ca. 500 m weit
durch den Wald, dann kommen wir mit einer Linkskurve an den Waldrand und
die Wegführung leitet zwischen Weideflächen nun geradeaus und leicht
abwärts zum Waldrand, wo wir auf eine Straße treffen, die nach links in
Richtung Rehe führt. Der Abstecher zur Talsperre führt ab hier nach
rechts entlang der Straße und nach ca. 3 km wird der Campingplatz Rehe
mit Gaststätte, Liegewiese und Badestrand erreicht (Eintritt für
Liegewiese und Badestrand).
Ab der Schutzhütte leitet ein erst seit Ende 2005 ausgebautes Teilstück des Radwegs bequem zu der Verbindungsstraße zwischen Rehe und dem Campingplatz Rehe. Nur wenige hundert Meter vor den ersten Häusern des Ortes Rehe wird diese Straße erreicht und überquert. Ab hier führt uns das Hinweisschild des Radwegs auf einen Dammweg, der vorbei an Fischteichen zur Krombachtalsperre geht. Der Weg bleibt allerdings ein gutes Stück vom Ufer der Talsperre entfernt, das auch von dieser Uferseite aus nicht erreicht werden kann. Dann verdecken Bäume den Blick auf die Wasserfläche und auch der Abschlussdamm wird erst nach der Vorbeifahrt von der Talseite aus sichtbar. Ein Zugang zum Damm der Talsperre ist leider auch nicht möglich. Dann wird eine Wegekreuzung erreicht, von der ein kurzer Abstecher zum Freizeitzentrum Mademühlen an der Talsperre führt.
Abstecher 2 zur Krombachtalsperre
Wer zum Abschluss noch eine gemütliche Rast im Freizeitzentrum Mademühlen an der
Krombachtalsperre einlegen will (ca. 2 km), nutzt an der Wegekreuzung den ganz rechts
im spitzen Winkel zurück in Richtung Abschlussdamm führenden Weg. Am Damm biegt dieser
Weg nach links ab und führt ein kurzes Stück aufwärts. Dann geht es nach rechts weiter
und über das Gelände des Segelclubs Westerwald wird die Gaststätte „Haus am
See“ erreicht.
Direkt daneben liegt ein Campingplatz mit Liegewiese und Badestrand (Eintritt).
Von der Wegekreuzung geht die Weiterfahrt nach Mademühlen (ca. 1 km) geradeaus weiter. Nur ein kurzes Stück, dann werden schon die ersten Gebäude des Ortes sichtbar und der Ausgangspunkt der Radtour „Rund um den Knoten“ ist erreicht.
Hinweis:
Alle Angaben zu Streckenbeschreibungen und Streckenverhältnissen erfolgen nach bestem Wissen, aber ohne jegliche Gewähr.
