Freizeit
Spaziergang
Schloßplatz-Kanapeé-Tempelchen (Hauseley)-Kettenbrücke-Schloßplatz
Kettenbrücke
Wegstrecke ca. 4 km, reine Gehzeit ca. 1 Sunde
Ausgangspunk ist der Schloßplatz. Den Eingang zum Schloss im Rücken geht es geradeaus durch die Neugasse zum Denkmal. Dieses wurde hier auf dem zur Lahn abfallenden Hainberg am 02.September 1875 zur Erinnerung an die im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 gefallenen Soldaten aus dem damaligen Oberlahnkreis errichtet. Gegenüber auf der anderen Lahnseite liegt das erste Wegziel, das Kanapeé, auf dessen Höhe der Kranenturm zu sehen ist. Am Fuß des Hainbergs sieht man die Kettenbrücke (Ernst-Dienstbach-Steg) worüber der Hin- und Rückweg erfolgt.
Jetzt führt der Weiterweg nach rechts den Hainberg abwärts zur Kettenbrücke. Diese wird überquert und gleich darauf ist der Odersbacher Weg erreicht.
Nach rechts führt die Straße zum
Postplatz und zur Steinernen Brücke, nach links geht es
an der Lahn entlang über den Hauseleypfad zum Rollschiff
oder auch über die Höhe nach Odersbach.
(Schloßplatz - Odersbacher Weg ca. 10 Min.)
Zum Kanapeé geht es direkt gegenüber in den Wald und
auf einem schmalen Zickzackweg, teilweise über
Treppenstufen, die Felsschlucht "Lach" hinauf.
Durch die Felsschlucht erfolgt der Abfluss aus
"Timmers Weiher" (früher
"Hessenweiher"). Der Weg endet auf dem
bewaldeten Plateau über dem felsigen Steilabhang des
Wölbenbergs, dem Kanapeé.
(Odersbacher Weg - Kanapeé ca. 10 Min.)
Der Weiterweg geht rechts vom Kranenturm entlang der Abbruchkante zum Denkmal für den 1917 verstorbenen nass. Heimatforscher und Verfasser der Weilburger Stadtgeschichte , Hofrat Dr. Christian Spielmann und dann den Waldweg entlang weiter, bis dieser auf einen breiten, links vom Odersbacher Weg und Kettenbrücke heraufkommenden befestigten Weg trifft. Diesem Weg nun rechts den Berg hinauf folgend, erreicht man in seinem oberen Teil die Reste des ehemaligen Hofguts "Wehrholz". Von dem 1849 abgebrochenen ehemaligen Hofgut ist bis auf die aus Basaltsäulen bestehenden Terrassenmauern allerdings nichts mehr erhalten.
Gleich darauf ist die Höhe erreicht. Der Weg tritt aus dem Wald
heraus und man folgt nun nach links der Lindenallee.
Ebenso wie die Lindenalleen "Frankfurter
Straße", Limburger Straße" und in der
"Hainallee" wurde die vom Hofgut Wehrholz zum
"Tempelchen" führende Allee zu Beginn des 18.
Jahrhunderts im Zuge der Stadterneuerung unter Graf
Johann Ernst zu Nassau-Weilburg angelegt. Diese
Lindenallee endet am Aussichtspunkt
"Tempelchen" über der Hauseley.
(Kanapeé bis Aussichtspunkt "Tempelchen" ca.
30 Min)
Der kleine Aussichts- und Schutztempel über der Hauseley wurde im September 1892 errichtet und bietet einen schönen Blick auf die Altstadt.
Blick vom Aussichtspunkt "Tempelchen" zur Altstadt
Mauerstraße mit "Gesellschaftshaus" (links)
und "Altes Amtsgericht" (rechts), dahinter die
Schlosskirche, links der Pfeifferturm.
Rechts vom Tempelchen geht es nun auf einem Zickzackpfad steil hinunter zum Rollschiff. Von dort nach links. Lahnaufwärts führt der schmale Pfad dicht an der Lahn weiter zum Fuß der Hauseley. Um deren vorderen und aus der Lahn ragenden Felsen wurde bei der Anlage dieses Wegs 1954 ein Steg über der Lahn herumgeführt.
Steg an der Hauseley
Entlang der Lahn geht es mit einigen Stufen auf dem
schmalen Pfad weiter, bis dieser in einen breiten,
befestigten Weg einmündet. Linker Hand führt dieser Weg
über die Höhe nach Odersbach bzw. Aussichtstempel auf
der Hauseley und wurde auf dem Hinweg weiter oberhalb
begangen Teilstück Kanapeé - Lindeallee). rechts zum
"Odersbacher Weg" und zur Kettenbrücke. Die
Fortsetzung des Rundweges führt deshalb jetzt nach
rechts und man gelangt zum Beginn des Odersbacher Wegs.
(Tempelchen - Odersbacher Weg ca. 20 Min.)
Ab hier ist
das letzte Stück des Rückwegs identisch mit dem Beginn
des Rundwanderwegs und so wird über die Kettenbrücke,
Hainberg, Denkmal und Neugasse der Ausgangspunkt
Schloßplatz wieder erreicht.
(Kettenbrücke bis Schloßplatz ca. 10 Min.).
