Geschichtliches zu Weilburg
Kurzübersicht zur Stadtgeschichte
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 906 |
Erste urkundliche Erwähnung in einer Chronik des Abtes Regino
von Prüm,
|
| 911 | Konrad, der älteste Sohn von Herzog Konrad dem Älteren (gefallen 906 und in der Feste Wilineburch bestattet) wird deutscher König (911 - 918). |
| 912 | König Konrad gründet eine Kirche und ein Stift. |
| 918 |
Das Testament von Weilburg. Sterbend designiert Konrad den
Herzog Heinrich von Sachsen zum Herrscher über das
Ostfrankenreich, um den politischen Bestand des Reiches
nicht zu gefährden. Diesem Thema haben sich Dichter im 19. Jahrhundert gerne angenommen. Einige Beispiele dazu finden Sie unter "Literarisches". |
| 993 | Die Abtei Wiliniburg wird von Otto III. dem Bistum Worms geschenkt. |
| 1000 | Die ganze Wilineburg (ausgenommen Hof und südl. Teil) wird von Otto III. dem Bistum Worms geschenkt. |
| 1002 | Die ganze Stadt Wilineburg wird von Heinrich II. dem Bistum Worms geschenkt. |
| 1062 | Kaiserin Agnes, Mutter Kaiser Heinrichs IV., schenkt dem Bistum Worms auch den bis dahin noch herrschaftlich gebliebenen Hof. |
| um 1225 | Der Bischof von Worms verpfändet die Herrschaft Weilburgs an den Grafen von Nassau, Heinrich II., der Reiche. |
| 1294 | König Adolf kauft Stadt und Herrschaft Weilburg gegen Zahlung der Pfandsumme (550 Mark Silber und dazu weitere 200 Pfund Heller) vom Bistum Worms. |
| 1295 | König Adolf von Nassau erteilt mit einem Freibrief Weilburg die Stadtrechte. |
| 1355 | Graf Johann I. wählt Weilburg zu seiner Residenz. |
| 1359 - 1369 | Graf Johann I. lässt an Stelle der alten Konradinerburg eine neue errichten, und eine Stadtmauer mit Türmen und Toren und eine steinerne Lahnbrücke erbauen. |
| 1397 | An der Stelle der alten Konradinerkirche St. Walpurgis wird die Stiftskirche St. Andreas errichtet. |
| 1505 | Graf Johann Ludwig lässt die Heiliggrab-Kapelle als Andenken an seine Pilgerfahrt in das Heilige Land (1495 - 1496) errichten. |
| 1508 | Als Anbau an die Andreaskirche wird die Martinskirche errichtet. |
| 1538 | Neubau der Martinskirche. |
| 1540 | Graf Philipp gründet die Freischule. |
| 1545 - 1572 | Graf Albrecht veranlasst den Neubau des Schlosses. Teil zur Lahn: 1545. Uhrturm: 1548. Nord- und Südflügel, Schlossgarten: um 1560. 1572: Westflügel mit Pfeiferturm. |
| 1684 | Regierungsantritt von Graf Johann Ernst. |
| 1690 | Die Münze wird erbaut. |
| 1691 | Anlage des Rollschiffs. |
| 1701 - 1719 | Graf Johann Ernst lässt die Stadt Weilburg und das Schloss erneuern und erweitern, u. a. Schlossgarten, Schlosskirche, obere Orangerie, Reithalle, Marstall, Marktplatz, Straßenanlagen, Windhof, Bau einer neuen Wasserleitung. |
| 1754 | Fürst Karl lässt Stadtmauern einschl. der Türme und Tore abtragen. |
| 1759 | Erbauung des neuen Landtors. |
| 1763 | Nach Zerstörung der alten steinernen Brücke wird an deren Stelle die heutige "Steinerne Brücke" erbaut. |
| 1785 | Die durch Eisgang zerstörte hölzerne Wasserleitungsbrücke ("Rote Brücke") wird durch die "Kettenbrücke" ersetzt. |
| 1786/87 | Errichtung des neuen Postgebäudes. |
| 1813 | Gründung der Weilburger Bürgergarde. |
| 1816 | Nach dem Tod von Fürst Friedrich Wilhelm verlegt dessen Sohn, Herzog Wilhelm, Regierung und Residenz von Weilburg nach Biebrich. |
| 1820 | Wegen Unterbringung des 1. Bataillons des 1. nassauischen Regiments wird im ehemaligen Münzgebäude eine Kaserne eingerichtet. |
| 1847 | Eröffnung des Schiffstunnels. |
| 1862 | Eröffnung der Lahntalbahn. |
| 1866 | Ende des Herzogtums Nassau. |
| 1867 | Die Ämter Runkel, Hadamar und Weilburg werden zum Oberlahnkreis vereinigt. |
| 1906 | 1000-Jahr-Feier in Weilburg. |
