Sehenswert in Weilburg
Weilburger Brunnen
Karlsbergbrunnen an der Karlsbergstraße

Karlsbergbrunnen

Zeichnung des Karlsbergbrunnens (entn. der Denkmaltopographie, s. u. Quellenangaben)
Vom Ahäuser Weg führt am Eisenbahntunnel die fast hohlwegartige Karlsbergstraße den Karlsberg hinauf. Der sich rechts der Karlsbergstraße hinaufziehende Hang über dem Ahäuser Weg bis Schiffstunnel/Schmittbachweg wurde um 1720 mit Großbornberg bezeichnet, die heutige Flurbezeichnung ist Großbrunnenberg.
Karlsbergbrunnen
Hergeleitet wird der Name vom Goßborn, der früheren Bezeichnung des Karlsbergbrunnens. Entsprechend befand sich der Goßborn früher gegenüber von seinem jetzigen Standort auf der anderen Straßenseite. Wegen Straßenbauarbeiten wurde der Brunnen an seinen heutigen Standort versetzt. Die Benennung erfolgte nach Fürst Karl Christian (1753-1788).
Einfache klassische Formen bestimmen den Stil des aus hellem Marmor errichteten Brunnenhäuschens. Eine nachträglich angebrachte Holztür verdeckt die originale Brunnenwand. Durch die Einpassung des Brunnens in den bewaldeten und steilen Hang des Karlsberges liegt der Brunnen versteckt und ist leicht zu übersehen. Leider wurde auch die durch Bauarbeiten zerstörte Wasserleitung nicht in Stand gesetzt.
Das Foto links zeigt den Karlsbergbrunnen nach den von der Bürgerinitiative "Alt-Weilburg" im Jahr 2001/2002 durchgeführten Renovierungsarbeiten.
