Presseberichte zu Weilburg

Vermischtes

Weilburger Tageblatt vom 10.06.2004

Restaurierung eines der Weilburger Wahrzeichen geht dem Ende entgegen

Welche Farbe werden die Bleiflügel der Figuren am Brunnen erhalten?

Von Mika Beuster (0 64 71) 93 80 29 redaktion.wt@mail.mittelhessen.de

Weilburg. In zwei bis drei Wochen wird eines der Weilburger Wahrzeichen wieder in altem Glanz erstrahlen. Die Steinmetze Jürgen Wilhelm und Jürgen Jäger aus einer Alsfelder Restauratoren-Werkstätte legten gestern bei strahlendem Sonnenschein noch einmal Hand an den Brunnen.Die vom Denkmal in der Mitte des Brunnens ursprünglich von den Restauratoren abgenommenen Figuren sind mittlerweile zum größten Teil wieder angebracht. Gestern arbeiteten die Experten daran, die Bleiflügel an die Figuren anzubringen.

„Heute wird das Landesdenkmalamt entscheiden, wie und ob die Bleiflügel angestrichen werden sollen”, erklärt Jäger. Zur Zeit seien die Bleiteile an den Figuren nur mit einer Schutzschicht überzogen.

Eine Restaurierung sei dringend Notwendig gewesen: „Es gab schon Schäden an den Figuren: „Rostschäden an den Eisenteilen zur Befestigung der Figuren, Risse und andere Schäden an den Figuren haben wir beseitigt”, so Jäger. Keine Arbeit für schwache Nerven.

„Ohne einen guten Plan wäre jemand mit weniger Erfahrung ganz schön ins Schleudern geraten”, erklärte gestern Steinmetz Jürgen Wilhelm, der seit 25 Jahren in der Restaurierung von Steinarbeiten Berufserfahrung gesammelt hat.

Die Sanierungsarbeiten am Neptunbrunnen wurden finanziell und mit Aktionen und Spendenaufrufen von der Bürgerinitiative „Alt-Weilburg” unterstützt.

Weitere Mittel stammen von der Stadt Weilburg sowie von der Denkmalpflege des Landes Hessen. Die Kosten für die Restaurierung werden auf 100 000 Euro geschätzt.