Presseberichte zu Weilburg

Teilortsumgehung

Weilburger Tageblatt vom 11.04.2000

Magistrat zur Forderung der Grünen:

"Auch Tunnel für Stadt und Region lebensnotwendig"

Weilburg (wt). "Brücke, Tunnel und Parkeinrichtung sind für die Stadt Weilburg und die benachbarten Gemeinden der Oberlahn-Region lebensnotwendig und müssen daher beim Bau der Teilortsumgehung Weilburg unbedingt verwirklicht werden."

Mit dieser Aussage reagierte Bürgermeister Hans-Peter Schick im Namen des Weilburger Magistrats gestern auf die Forderung der Weilburger Grünen, beim Bau der Teilortsumgehung nicht nur auf die Parkplätze am Landtor zu verzichten, sondern auch auf den Weiltaltunnel.

Die Brücke verbinde nicht nur die Stadt, sondern auch die Nachbarbereiche aus Westerwald und Taunus, gleichzeitig entlaste und fördere sie die Altstadt. Der Tunnel sei unverzichtbar für die Anbindung des Verkehrs aus und in das Weiltal, ansonsten bleibe die katastrophale Situation und Verkehrsführung am Mühlberg bestehen.

Außerdem führe der Tunnel den Verkehr auf der Landesstraße 3025 kreuzungsfrei vom Weiltal bis zur Ahäuser Brücke. 

Finanzierung schwierig

Schwierig gestalte sich für den Magistrat derzeit noch die Finanzierung der Parkeinrichtung am Landtor. Klar sei, dass für die künftige Entwicklung der Altstadt und insbesondere im Landtorbereich Parkplätze vonnöten seien. Allerdings sehe der Magistrat derzeit noch keinen Weg, wie neben der Vorfinanzierung des Neubaus der Ahäuser Brücke mit neun Millionen Mark die Stadt auch noch rund 4,5 Millionen Mark für den Bau der Parkeinrichtung am Landtor tragen könne.

Daher habe der Magistrat die Frage "Parkeinrichtung" auf den Prüfstand gestellt, einzig und allein jedoch aus Finanzierungsgründen. Für die Zukunft der Stadt, der Wirtschaft und der Einwohner seien weitere Parkplätze vonnöten.

In den nächsten Wochen würden weitere Gespräche geführt, um Wege der Finanzierung für die Parkeinrichtung zu finden. Mit dieser Aufgabe ist der Bürgermeister beauftragt.