Presseberichte zu Weilburg

Teilortsumgehung

Weilburger Tageblatt vom 22.04.2000

Die Brücke
Eine Serie von Wolfgang Henss

Teilortsumgehung verändert Weilburg

Weilburg, Lahn, Luftbild der Kernstadt Weilburg; Foto: WT v. 22.04.2000

Der Bau der Teilortsumgehung wird die Weilburger Altstadt entlasten. Dass sie dennoch mit dem Auto befahren werden kann, dafür soll ein ausgeklügeltes System der Verkehrsführung sorgen. Durch Einbahnverkehr können zudem zusätzliche Parkplätze geschaffen werden.

Weilburg. Die Teilortsumgehung wird Weilburg verändern - auch In der Verkehrsführung, was ja durchaus gewollt ist. Denn erst die zweite Brücke ermöglicht Alternativen, um die Altstadt vom Verkehr zu befreien und attraktiver zu gestalten, ohne gleich die Innenstadt zur autofreien Zone zu erklären.

Grundlage dafür ist ein Plan, den das damalige Straßenbauamt schon 1982 entwickelte und der, geht es nach Bürgermeister Hans-Peter Schick, in seinen Grundzügen auch umgesetzt werden soll.

Hauptfaktor dabei ist natürlich die neue Trasse, die den Verkehr von der Frankfurter Straße direkt über die neue Brücke auf die Westerwaldseite führt und umgekehrt.

Das Konzept sieht darüber hinaus Einbahnverkehr vom Landtor durch Vorstadt und Mauerstraße bis zum Denkmal vor. Hier soll möglicherweise ein Kreisverkehr entstehen. Dafür würde das Denkmal versetzt und Mittelpunkt des Rondells werden. Die zweite Spur in der Mauerstraße soll als Parkstreifen dienen. In der Höhe des Parkdecks sollen Bus-Parkplätze entstehen.

Die Niedergasse zwischen Denkmal und Einmündung Hainallee ist im Gegenverkehr befahrbar. Die untere Niedergasse bis zur Brücke wäre wiederum Einbahnstraße.

Auch auf der Steinernen Brücke ist Gegenverkehr. Der vom Postplatz kommende Verkehr biegt am Mühlgraben nach rechts ab und erreicht entweder über Hainallee und Niedergasse das Denkmal oder fährt weiter über Hainallee und Bangert bis zum Weiltaltunnel, wo er durch der Tunnel wieder die Trasse der Bundesstraße erreichen kann.

Die Zufahrt zum Parkdeck Mauerstraße soll sowohl von der Mauerstraße als auch hinter dem Rathaus möglich sein.