Presseberichte zu Weilburg

Teilortsumgehung

Weilburger Tageblatt vom 07.09.2002

Teilortsumgehung Weilburg

Umgehungsmauern werden mit Naturstein verkleidet

Von Dieter Nobbe (0 64 71) 93 80 28 redaktion.wt@mail.mittelhessen.de

Weilburg. „Rechtzeitig vor dem Frühjahr 2005 werden wir die Teilortsumgehung fertig haben und der Stadt Weilburg damit Gelegenheit geben, die für den Hessentag geplante Bepflanzung mit Grün und Blumen vorzunehmen," sagte Projektleiter Werner Laux von der Außenstelle Weilburg des Amtes für Straßenbau und Verkehrswesen (ASV) In Dillenburg.

Seine Zuhörer, Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion, hörten es gern. Sie hatten sich für den gegenwärtigen Stand der 30-Millionen-Euro-Baustelle interessiert und waren von Amtschef Martin Weber und Laux an Ort und Stelle informiert worden.

Die für den Straßenbau erforderlichen Stützmauern auf der Westerwaldseite der Lahn sind so gut wie fertig, die Zuführung zur Umgehung vom Bahnhof her gerade in Arbeit. Die Mauern werden in ihrem Endzustand mit Naturstein verkleidet sein, wie Laux berichtete, „dabei soll das ganze Material aus ein- und demselben Bruch stammen, um ein einheitliches Bild zu bekommen."

Für die bisherigen Arbeiten habe man mit kleinen abgrenzbaren Baulosen überwiegend mittelständische heimische Firmen beschäftigen können, sagte Weber, aber mit dem eben begonnenen Tunnelbau müssten Spezialfirmen und größere Firmen her, die man wie vorgeschrieben in europaweiter Ausschreibung finden muss.

Bis zum Jahreswechsel 2003/2004 soll der Tunnel fertig und befahrbar sein, weil dann für den Bau der Parkeinrichtung der Ahäuser Weg gesperrt werden muss. Zwischen Ahäuser Weg und Lahnufer wird gleichzeitig und in einer Arbeitseinheit mit der Brücke gebaut.

„Das wird eine schlanke, einmalig schöne Brücke," kam Diplom-Ingenieur Laux fast ins Schwärmen. Sie ist mit rund 12 Millionen Euro veranschlagt, der Tunnel soll knapp 4 Millionen kosten.